5 Dinge, die Marketeers von Weihnachten lernen können

„Content Marketing“ – so lautet eines der aktuellen Schlagworte der Marketinglandschaft. Frei nach dem Motto „Inhalt statt Hülse“ (Christian Belz) geht es darum, keine illusionären „Pseudowelten“ aufzubauen, sondern einzigartige Botschaften mit Gehalt zu vermitteln. Das dazu beliebteste Mittel der Wahl ist „Storytelling“. Geschichten erhöhen Authentizität und Unverwechselbarkeit: Familienunternehmen unterstreichen ihre Tradition, Marken präsentieren sich sagenumworben und geheimnisvoll (Stichwort: die geheimen Coca-Cola-Zutaten oder das Rezepturgeheimnis des Appenzeller Käse). Geschichten sind meist leicht zu verstehen und ermöglichen es, in einer multimedialen und vernetzten Welt Aufmerksamkeit zu generieren – mehr noch: Geschichten begeistern, inspirieren und involvieren.

Das Christentum hat mit der Weihnachtsgeschichte keineswegs das Geschichtenerzählen erfunden. Dieses ist bereits über 40‘000 Jahre alt (Höhlenzeichnungen) und wurde im Altertum durch Mythologien, Sagen und später durch Fabeln perfektioniert. Dennoch: Die Weihnachtsgeschichte ist definitiv ein „Best Practice“ des Storytellings, von der auch betriebswirtschaftlich orientierte Marketingleute Einiges lernen können.